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Ihre Ansprechpartner/innen "Versicherungen"

Sabine Ratzel
Blumenstraße 1-7
76133 Karlsruhe
Tel: 0721-9175-610
Fax: 0721-9175-620
Mail: sabine[dot]ratzel[at]ekiba[dot]de
 
Susanne Fröhlich
Blumenstraße 1-7
76133 Karlsruhe
Tel: 0721-9175-621
Fax: 0721-9175-620
 
Im Sekretariat:
Mandy Schiekofer
Blumenstraße 1-7
76133 Karlsruhe
Tel: 0721-9175-606
Fax: 0721-9175-25-606
 

Versicherungsbroschüre - RUNDUM GUT VERSICHERT

Quelle: Versicherungsbroschüre ekiba
Sie können hier die Versicherungsbroschüre als pdf-Dokument herunterladen.

Gesetzlicher Unfallversicherungsschutz

Wenn alle Stricke reißen …

Die gesetzliche Unfallversicherung ist neben der Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung eine der großen Säulen des Rechts innerhalb der sozialen Absicherung. Auch sie trägt alle Merkmale einer öffentlich-rechtlichen Zwangsversicherung. Durch sie sollen die Folgen der Schädigung im Arbeitsleben, die sich nicht verhindern lassen, wenigstens gemildert werden. Auch kirchliche Mitarbeitende, die in Ausübung ihres Dienstes (oder auf dem Weg von oder zum Dienst) einen Unfall erleiden, genießen diesen Unfallversicherungsschutz. Aufgrund der verschieden gearteten Dienst- und Anstellungsverhältnisse ist insbesondere zu unterscheiden zwischen Kirchenbeamtinnen/Kirchenbeamten, Pfarrerinnen/Pfarrern, privatrechtlich angestellten Mitarbeitenden und Personen, die ehrenamtlich oder in Arbeitsgelegenheiten (1-Euro-Jobs), tätig sind.

Teilnehmende an kirchlichen Veranstaltungen siehe auch "Unfallversicherung".

Dienstunfallfürsorge für Pfarrerin-nen/Pfarrer und Kirchenbeamtin-nen/Kirchenbeamte und andere

Wird z.B. eine Pfarrerin/ein Pfarrer durch einen Dienstunfall verletzt, so wird ihr/ihm, abgesehen von der Krankenbeihilfe, ggf. vom Evangelischen Oberkirchenrat Unfallfürsorge nach den für Beamte des Landes Baden-Württemberg geltenden Vorschriften gewährt.

Nennenswerte Dienstunfälle sind unverzüglich auf dem Dienstweg (Dekanat) dem Evangelischen Oberkirchenrat zu melden.

 

Gesetzliche Unfallversicherung für an-dere Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter nach dem Sozialgesetzbuch VII

Versicherte Personen sind alle aufgrund eines Arbeits- oder Ausbildungsverhältnisses Beschäftigten, ohne Rücksicht auf die Höhe des Entgeltes und die Dauer der Beschäftigung. Folgende Personen sind ebenfalls versichert, ohne dass ein Beschäftigungsverhältnis im sozialversicherungsrechtlichen Sinne vorliegt:

  • in der Wohlfahrtspflege Tätige
  • ehrenamtlich Tätige
  • Kinder während des Besuches von kirchlichen Kindertagesstätten und Horten
  • Studierende während der Aus- und Fortbildung an kirchlichen Hochschulen.

 

Versicherungsschutz wird gewährt bei

Arbeitsunfällen
Unter Arbeitsunfällen wird ein körperschädigendes, zeitlich eng begrenztes Ereignis verstanden, das mit einer versicherten Tätigkeit in ursächlichem Zusammenhang steht.

Wegeunfällen
Wegeunfälle sind Unfälle auf dem unmittelbaren Weg zu und von dem Ort der versicherten Tätigkeit.

Berufskrankheiten
Berufskrankheiten sind Krankheiten, die die Bundesregierung durch Rechtsverordnung als Berufskrankheiten bezeichnet und die durch besondere Einwirkungen verursacht sind, denen die Versicherten in erheblich höherem Maße ausgesetzt sind als die übrige Bevölkerung.

Leistungen

Die Berufsgenossenschaften gewähren nach einem Arbeitsunfall unter anderem Heilbehandlung und Pflege, soweit diese nicht aufgrund den Regelungen des Sozialgesetzbuches von einer Krankenkasse durchgeführt werden; Verletztenrente sowie Berufshilfe zur Wiedergewinnung oder Erhöhung der Erwerbsfähigkeit; Kosten für die Reparatur bzw. Ersatzbeschaffung einer durch einen Arbeitsunfall beschädigten oder zerstörten Brille in medizinisch notwendigem Umfang sowie bei Tod des Versicherten Rente an die Hinterbliebenen, Sterbegeld, Überführungskosten etc. Gegenüber der Berufsgenossenschaft besteht kein Anspruch auf Schmerzensgeld.

 
 

Unfallmeldung

Der kirchliche Dienst- bzw. Arbeitgeber ist verpflichtet, Arbeitsunfälle innerhalb von drei Tagen anzuzeigen, wenn es sich um einen tödlichen Arbeitsunfall oder um einen Arbeitsunfall handelt, der eine mehr als zweitägige Arbeitsunfähigkeit zur Folge hat.

Beim tödlichen Unfall ist die zuständige Berufsgenossenschaft sofort zu unterrichten.