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Lebensordnungen

Quelle: M. Wejwer; A. Wohlfeil, ekiba alt, G. Mannich
Die Kirche bietet den Menschen an entscheidenden Punkten ihres Lebens eine Begleitung durch besondere Gottesdienste und Rituale an. Diese Angebote beginnen mit der Taufe zum Lebensbeginn und reichen bis zur Bestattung am Lebensende. Am Übergang vom Kindes- zum Erwachsenenalter, in dem die Jugendlichen ihren eigenen Glauben bekennen und religionsmündig werden, steht die Konfirmation - und zum Beginn eines gemeinsamen Lebensweges zu zweit steht die kirchliche Trauung, in der dem  Ehepaar der Segen Gottes zugesprochen wird.
Auch das Abendmahl gehört in diese Reihe der Lebensordnungen - sozusagen als beständiges Zeichen der Liebe Gottes zu den Menschen, derer sie sich immer wieder auf diese Weise versichern dürfen.
 
Für diese sogenannten Kasualien (lat. Casus = Fall) gibt es die kirchlichen Lebensordnungen.
Diese sind dreigeteilt aufgebaut.
a) Der erste Teil beschäftigt sich mit der "Wahrnehmung der Situation". In dieser wird die Frage des "Warum" und "Wofür" der einzelnen Kasulien beleuchtet, ebenso wie ihre geschichtliche Entwicklung und ihre Bedeutung für heute.
b) Der zweite Teil gewährt einen Einblick in die biblisch-theologische Bedeutung, während
c) der dritte Teil daraus Richtlinien und Regelungen für den Vollzug der einzelnen Kasualien zieht, z.B. welche Voraussetzungen ein Pate für die Patenschaft bei einer Taufe mitbringen sollte; welche/r Pfarrer/in für die Trauung zuständig ist; unter welchen Umständen eine Trauung möglicherweise nicht stattfinden kann etc.
 
 
Die Lebensordnungen können Sie nachlesen unter http://www.kirchenrecht-baden.de oder als pdf-Dokument herunterladen.