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Ihre Ansprechpartner/innen "Versicherungen"

Sabine Ratzel
Blumenstraße 1-7
76133 Karlsruhe
Tel: 0721-9175-610
Fax: 0721-9175-620
Mail: sabine[dot]ratzel[at]ekiba[dot]de
 
Susanne Fröhlich
Blumenstraße 1-7
76133 Karlsruhe
Tel: 0721-9175-621
Fax: 0721-9175-620
 
Im Sekretariat:
Mandy Schiekofer
Blumenstraße 1-7
76133 Karlsruhe
Tel: 0721-9175-606
Fax: 0721-9175-25-606
 

Versicherungsbroschüre - RUNDUM GUT VERSICHERT

Quelle: Versicherungsbroschüre ekiba
Sie können hier die Versicherungsbroschüre als pdf-Dokument herunterladen.

Schadensverhütung

Gemeinsam in der Verantwortung

Es ist wichtig, kirchliche Einrichtungen und die für sie tätigen Mitarbeitenden gegen die Folge von Schäden der verschiedensten Art durch Versicherungen zu schützen. Nicht weniger bedeutsam ist es aber auch, Vorsorge zu treffen, damit solche Schäden möglichst gar nicht entstehen. Tritt trotzdem ein Schaden ein, muss er ordnungsgemäß gemeldet und alles getan werden, was dazu beiträgt, die Schadenshöhe zu begrenzen.

 

Verkehrssicherungspflicht

Verkehrssicherungspflicht

Der Verkehrssicherungspflicht gebührt besondere Aufmerksamkeit. Jeder hat im Verkehr Rücksicht auf die Gefährdung anderer zu nehmen. Wege, Parkplätze, Treppen, Zugänge zu Gebäuden sind in verkehrssicherem Zustand zu halten.

  • Glatteis
    Bei Glatteis rechtzeitig und ausreichend streuen und Schnee unverzüglich räumen! Einzelheiten ergeben sich aus den Satzungen der politischen Gemeinden.
  • Treppen und Wege
    Treppen instand halten und beleuchten! Jede Treppe, insbesondere bei mehr als vier Stufen, muss ein Geländer/Handlauf haben. Beschädigte Wege ausbessern und Stolperstellen beseitigen lassen.
  • Heizkörper und Öfen
    Kleider weg von Öfen und Heizkörpern!
  • Fußbodenpflege
    Überglatte Fußböden und Treppen sind oft Ursache für gefährliche Stürze.
  • Standfestigkeit von Bäumen
    Die Verkehrssicherungspflicht erstreckt sich auch auf den Schutz vor Gefahren durch Bäume. Eine Untersuchung der Standfestigkeit von Bäumen sollte regelmäßig und immer dann erfolgen, wenn besondere Umstände wie z.B. trockenes Laub im Sommer, dürre Äste sowie Verletzungen oder Beschädigungen (Blitz) dies angezeigt erscheinen lassen. Optimal ist eine dokumentierte, zweimalige Überprüfung im Jahr – im belaubten und unbelaubten Zustand.
  • Dächer von Kirchengebäuden
    Die Dächer der Gebäude sind bei Bedarf auf Sicherheit gegen das Herabfallen von Ziegeln und Steinen und im Winter auf Sicherheit vor Dachlawinen zu überwachen. Bei Bedarf ist vor Kirchengebäuden auf die Gefahr von Schädigungen mittels Warntafeln oder dergleichen (Vorsicht Dachlawinen) hinzuweisen.

 

Weitere Informationen zur Schadensverhütung

  • Brandschutzbestimmungen für Orgelgebläse
    Die SV-Gebäude-Versicherung hat der Evangelischen Landeskirche in Baden auferlegt, sämtliche Kirchengebäude mit stationär betriebenen Orgelgebläsen durch einen zugelassenen Elektro-Meisterbetrieb überprüfen zu lassen, ob der Orgelmotor mit seinen Anschlüssen und Absicherungen der DIN VDE entspricht. Festgestellte Mängel sollen unverzüglich beseitigt werden. Über die Überprüfung ist ein Nachweis zu führen, der in den Pfarramtsakten (AZ: 61-33 Orgel) abzulegen ist.
    (siehe hierzu GVBl. Nr. 7/2004)

 

Brände

Jeder Brand ist sofort telefonisch der Feuerwehr zu melden! Die weiteren zu benachrichtigenden Stellen sind in einem Alarmplan festzulegen.

Informieren Sie die Mitarbeitenden über die nächstgelegenen Feuerlöschanlagen und ihren Gebrauch. Verweisen Sie auf die Brandverhütungsmaßnahmen. Brandverhütung heißt, keine Brandgefahren herbeizuführen.

Alle Mitarbeitenden sind verpflichtet, Brände zu verhüten. Jeder hat dafür zu sorgen, dass sich die in seiner Obhut befindlichen elektrischen Geräte stets in gebrauchsfähigem Zustand befinden. Schäden an Elektroanlagen sind sofort zu melden. Arbeiten an elektrischen Anlagen sind nur von Fachleuten vorzunehmen. Eingeschaltete elektrische Geräte müssen so aufgestellt sein, dass keine Brandgefahr besteht. Beim Verlassen des Zimmers sind sie auszuschalten.

Archive, Registraturen, Dachböden, Lagerräume, Papierkeller, Druckereien und Garagen dürfen nicht mit offenem Licht betreten werden. Das Rauchen in diesen Räumen ist verboten. Die Brandverhütungsverordnungen sind zu beachten!

Rettungswege sind zu kennzeichnen.

Bei Gewitterneigung und bei längerer Abwesenheit sind Anschlüsse zu Rundfunk- und Fernsehgeräten zu trennen.

Schweiß-, Schneid- und Lötarbeiten bedeuten besondere Brandgefahr. Nach Beendigung dieser Arbeiten die Umgebung sorgfältig kontrollieren.

Brennende Kerzen und nicht gelöschte Zigaretten sind immer wieder Ursache von Schäden. Beim Verlassen von Räumen ist unbedingt zu kontrollieren, ob alle Kerzen und alle Zigaretten gelöscht sind. Gottesdienstbesucher sind bei brennenden Kerzen auf die Gefahren hinzuweisen und haben mit ihrer Kleidung einen entsprechenden Abstand zu halten.

Blitzschutzanlagen sind vom Versicherer nicht vorgeschrieben. Defekte Blitzschutzanlagen sind unbedingt instand zu setzen, da sie Blitze anziehen können.

Ergänzend verweisen wir auf die Broschüren der Evangelischen Fachstelle für Arbeits- und Gesundheitsschutz (EFAS), die als pdf-Datei auf deren Homepage zur Verfügung stehen.

Ergänzend verweisen wir auf die Broschüren der Evangelischen Fachstelle für Arbeits- und Gesundheitsschutz (EFAS), die als pdf-Datei auf deren Homepage zur Verfügung stehen.

 

Leitungswasser

Rohre müssen rechtzeitig repariert oder neu beschafft werden, insbesondere bei Korrosion. Für die Instandhaltung ist der Gebäudeeigentümer und nicht der Versicherer zuständig. Bauliche Maßnahmen mit Dauerwirkung sind gegen Frost zu ergreifen. Im Winter ist eine regelmäßige Überwachung (mindestens zweimal wöchentlich) der Heizungsanlage geboten. Bei längerer Abwesenheit, bei Pfarrhäusern in Vakanzzeiten, bei unbewohnten kirchlichen Gebäuden das Leitungswasser entleeren, die Zuleitungen abstellen, insbesondere bei Gartenleitungen etc., während extremer Frostperioden Heizkörper nicht völlig abstellen. Frostgefährdete Heizungen entleeren oder mit Frostschutzmittel füllen lassen.

 
 

Diebstähle

Der Schutz vor Einbruchdiebstählen stellt eine besondere Aufgabe dar. Beratung im Hinblick auf vorbeugende Maßnahmen (Kellerfenster vergittern, Schließzylinder bündig, abschaltbare Außensteckdosen u.v.m.) erteilen kostenlos die Polizeidienststellen.

Technische Geräte (Fernseher, Video etc.) sind zu kennzeichnen. Die Mitarbeitenden sollten anlässlich von Veranstaltungen auf diese Kennzeichnungen hinweisen und betonen, dass diese Kennzeichnungen nicht entfernt werden dürfen.

Bargeld und Wertsachen

Bargeld und Wertsachen sind unter Verschluss zu halten. Die entsprechenden Schlüssel dürfen nicht im Schloss stecken oder in der Nähe leicht auffindbar aufbewahrt werden. Bargeld ist unter einfachem Verschluss bis zu einem Betrag von 1.500 € versichert, sofern es in verschlossenen Behältnissen verwahrt wird, die eine erhöhte Sicherheit, und zwar auch gegen die Wegnahme der Behältnisse selbst, bieten (Handkassen sind nochmals in Schränken zu verschließen).

Maßnahmen zur Verhütung von Diebstählen in Kirchen

Ein wirksamer Schutz von Kunst- oder sakralen Gegenständen in Kirchen ist nur durch das Zusammenwirken von guten mechanischen Sicherungen und fachmännisch projektierten elektrischen Meldeanlagen möglich. Bei Diebstählen, die sich ereignen, während die Kirche offen ist (siehe hierzu auch den Menüpunkt Inventar), ist die mechanische Sicherung für den Versicherungsschutz wichtig, da die Versicherung nur eingreift bei Wegnahme unter Anwendung von Kraft, Gewalt, List oder Tücke.

Im Einzelfall sollte die Beratung zur Sicherung der Kunstgegenstände durch die Kriminalpolizei und die kirchlichen Baufachleute erbeten werden.

 

Maßnahme zur Sicherung elektronischer Daten

Allen PC-Nutzern wird einen regelmäßige Sicherung der Daten dringend empfohlen.