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Ihre Ansprechpartner/innen "Versicherungen"

Sabine Ratzel
Blumenstraße 1-7
76133 Karlsruhe
Tel: 0721-9175-610
Fax: 0721-9175-620
Mail: sabine[dot]ratzel[at]ekiba[dot]de
 
Susanne Fröhlich
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Versicherungsbroschüre - RUNDUM GUT VERSICHERT

Quelle: Versicherungsbroschüre ekiba
Sie können hier die Versicherungsbroschüre als pdf-Dokument herunterladen.

Vasa Sacra (Kultgegenstände)

Sakralgerätschaften müssen von den Kirchengemeinden nicht gesondert versichert werden. Sie sind bereits im Rahmen des landeskirchlichen Gebäude- und Inventarversicherungsvertrages versichert. Er gibt der Landeskirche mit sämtlichen Kirchengemeinden und –bezirken Versicherungsschutz.

Der Versicherungsumfang ist folgendermaßen geregelt: 

1. Abendmahlgeräte und sonstige Sakralgeräte (zum Beispiel Taufkannen) sind in den Gebäuden der Kirchengemeinde versichert, und zwar als Kult-, Kunst- und Wertgegenstände. Die Versicherung erfasst:

   a) den Einbruchdiebstahl und den Raub dieser Gegenstände sowie Vandalismusschäden an den Gegenständen im Zusammenhang mit Einbruchdiebstahl oder Raub; die Höchstent­schädigung beträgt hierbei 130.000 € bei einem Selbstbehalt, den die Kirchengemeinde zu tragen hat, in Höhe von 1.500 €. Ist eine Ersatzbeschaffung am Markt nicht möglich, ist auch eine Wiederbeschaffung von vergleichbaren Kultgegenständen oder das Anfertigen einer qualifizierten Kopie vom Versicherungsvertrag erfasst;

   b) den einfachen Diebstahl von Kultgegenständen, wenn die Wegnahme dieser Gegen­stände nur unter Anwendung von Kraft, Gewalt, List oder Tücke möglich ist; Höchstent­schädigung, Wiederbeschaffungsklausel und Selbstbehalt wie zuvor;

   c) die mut- oder böswillige Beschädigung von Kultgegenständen, ohne dass ein Einbruch­dieb­stahl oder Raub vorliegt; versichert sind die Wiederherstellungs- bzw. Restaurie­rungskosten mit einer Höchstentschädigung von 10.000 € je Schaden bei einem Selbst­behalt von 2.500 €; diese Variante ist beispielsweise für Schadensfälle bei „offener Kir­che“ gedacht.


2. Abendmahlsgeräte sind auch in der privaten Wohnung der jeweiligen Kirchendienerin bzw. des jeweiligen Kirchendieners versichert, jedoch nur in geschlossenen Behältnissen, die eine er­höhte Sicherheit gewähren, und zwar auch gegen die Wegnahme des Behältnisses selbst.


3. Die Selbstbeteiligung für Gebäude und Inventar gilt kombiniert, das heißt, beim Zusammen­treffen eines Gebäude- und eines Inventarschadens wird der Selbstbehalt nur einmal in An­satz gebracht.


4. Eine Aufbewahrung der Kultgegenstände in einem (feuerfesten) Stahlschrank oder gar einem Tresor im kirchlichen Gebäude ist versicherungsseitig nicht gefordert. Sie kann sich aber unabhängig von der Versicherungsfrage empfehlen, wenn die Kultgegenstände aufgrund ihres Materials und bzw. oder ihrer künstlerischen Gestaltung und bzw. oder ihrer kirchenhistorischen (ideellen) Be­deutung von besonders hohem Wert sind.

 

Nähere Informationen erteilt Ihnen gerne Frau Ratzel. Sie nimmt im Schadensfall auch die Schadensanzeige entgegen und leitet die Regulierung ein. (siehe nebenstehende Infobox).