Die Antwort auf Ihre Frage können Sie auf unterschiedlichem Weg finden:

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Ihre Ansprechpartner/innen "Versicherungen"

Sabine Ratzel
Blumenstraße 1-7
76133 Karlsruhe
Tel: 0721-9175-610
Fax: 0721-9175-620
Mail: sabine[dot]ratzel[at]ekiba[dot]de
 
Susanne Fröhlich
Blumenstraße 1-7
76133 Karlsruhe
Tel: 0721-9175-621
Fax: 0721-9175-620
 
Im Sekretariat:
Mandy Schiekofer
Blumenstraße 1-7
76133 Karlsruhe
Tel: 0721-9175-606
Fax: 0721-9175-25-606
 

Versicherungsbroschüre - RUNDUM GUT VERSICHERT

Quelle: Versicherungsbroschüre ekiba
Sie können hier die Versicherungsbroschüre als pdf-Dokument herunterladen.

Versicherungsschutz

Gemeinsam auf sicherem Weg

Quelle: Rolf Pfeffer, ZfK

Der Evangelische Oberkirchenrat handelt im Interesse der evangelischen Kirchengemeinden/Kirchenbezirke und kirchlichen Einrichtungen und vertritt diese gegenüber seinen Vertragspartnern (Versicherungen). Er berät, hilft und erteilt Auskunft in allen Versicherungs- und Schadensangelegenheiten. Die vielfältigen Sammel-Versicherungsverträge wurden speziell für die Evangelische Landeskirche in Baden und ihre Kirchengemeinden, Kirchenbezirke, Stiftungen sowie sonstige kirchliche Einrichtungen und Verbände (künftig Landeskirche und andere kirchliche Rechtsträger) aufgrund langjähriger Erfahrungen immer wieder angepasst und verbessert.

Maßgeblich ist der jeweils gültige Vertrag, den Sie bei den Verwaltungs- und Serviceämtern/Kirchenverwaltungsämtern oder den Dekanaten einsehen können.


Persönliche Beratung steht bei uns im Mittelpunkt. Die genannten Personen sind ganz für Sie da und stehen als Anlauf- und Vermittlungsstelle in allen Versicherungs- und Schadensangelegenheiten zur Verfügung.

Zielsetzungen

  • Günstige Prämien
  • Optimaler Versicherungsschutz
  • Gute Schadensregulierung

Zusätzlicher Versicherungsschutz wird den kirchlichen Körperschaften und Einrichtungen nur für Ausnahmefälle empfohlen. Wenden Sie sich vor Abschluss zur unabhängigen Beratung an den Evangelischen Oberkirchenrat.

Schadensmeldungen

Schadensfälle bitte unverzüglich anzeigen! Sonst riskieren Sie den Versicherungsschutz. Schadensmeldungen sind nur an den Evangelischen Oberkirchenrat zu senden. Direktmeldungen der Geschädigten/Einrichtungen an die Versicherer (SV-Versicherung, Badischer Gemeinde-Versicherungs-Verband Karlsruhe u.a.) helfen nicht weiter, da sie nicht bearbeitet werden.
 
 
 
 
 
Die Evangelische Landeskirche in Baden hat mit Wirkung zum 01.01.2018 einen neuen Gebäude- und Inventarversicherungsvertrag abgeschlossen.

Ab dem 01.01.2018 gelten folgende Selbstbehalte als vereinbart: 

Einbruchdiebstahl               1.500 €
Feuer                                3.000 €
Böswillige Beschädigung     3.000 €
Sturm- und Hagelschäden   3.000 €

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Die Evangelische Landeskirche in Baden hat mit Wirkung zum 01.01.2018 einen neuen Dienstreisekaskoversicherungsvertrag abgeschlossen. 

Im Rahmen dieses Versicherungsvertrages sind privateigene, zulassungspflichtige Kraftfahrzeuge und Anhänger, mit denen notwendige Fahrten, die im Interesse und im Auftrag der Evangelischen Landes-
kirche in Baden oder ihrer Gliederungen durchgeführt werden, vollkaskoversichert. Fahrzeuge der
Dienststelle (Dienstwagen) und gewerblich gemietete Fahrzeuge sind vom Versicherungsschutz im Dienstreisekaskovertrag der Evangelischen Landeskirche in Baden explizit ausgenommen. Bei der Schadensregulierung wird ab 01.01.2018 ein vertraglich vereinbarter Selbstbehalt in Höhe von 300 €
in Abzug gebracht. 

Folgende Erweiterungen des Versicherungsschutzes wurden vereinbart:
- Verzicht auf den Abzug des Selbstbehaltes bei Glasbruch, sofern eine 
  Reparatur der Scheibe günstiger ist
- Neupreisentschädigung bei Neufahrzeugen bis zu 24 Monaten
- Entschädigung bei Marderbiß und Erstattung der Folgeschäden bis 1.000 € 
   inkl. Motorwäsche
- Entschädigung bei Zusammenstoß mit Tieren
- Entschädigung bei Fahrten zur Rufbereitschaft 

Kein Versicherungsschutz besteht für Fahrten von Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu kirchlichen Veranstaltungen.

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Die Evangelische Landeskirche in Baden hat mit Wirkung zum 01.01.2018 einen Rahmenvertrag für eine Glasversicherung abgeschlossen.

Im Rahmen dieses Versicherungsvertrages besteht für die Evangelische Landeskirche und ihre Einrichtungen und Gliederungen die Möglichkeit, ihre Gebäude- und Mobiliarverglasung, die durch Bruch oder Zerbrechen zerstört oder beschädigt werden können, zu versichern.

Dabei gelten Beschädigungen von Oberflächen oder Kanten durch Muschelausbrüche im Rahmen dieses Vertrages als mitversichert.

Optische Gläser, Beleuchtungskörper, Geschirr, Photovoltaikanlagen sowie Scheiben als Bestandteil elektronischer Daten-, Ton-, Bildwiedergabe- und Kommunikationsgeräte sind vom Versicherungsschutz dieser Glasversicherung ausgenommen.

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Kautionsversicherung für Reisen - Reisepreissicherungsschein 

Das neue Reiserecht sieht vor, dass jeder der als Reiseveranstalter tätig wird, dem Kunden vor der Entgegennahme von Geldern zur Zahlung des Reise-preises (auch Anzahlungen) einen Original-Sicherungsschein aushändigen muss. Die Sicherungsscheine dienen dazu die eingenommenen Kundengelder gegen Insolvenz des Reiseveranstalters abzusichern. Werden Zahlungen des Reisenden für vermittelnde Reiseleistungen entgegengenommen (Eigeninkasso), muss der Vermittler grundsätzlich eine Insolvenzsicherung abschließen. Die Absicherung hat verpflichtend über ein Kreditinstitut oder ein Versicherungsunternehmen zu erfolgen. In der Gestaltung des Sicherungsscheines ist man nicht frei, der Sicherungsschein muss einer gesetzlich vorgeschriebenen Form entsprechen.

Nur wenn der Reisende alle Einzelpreise der vermittelnden Leistungen an die jeweiligen Leistungserbringer zahlt, bedarf es keiner Insolvenzsicherung.
Ebenfalls ausgenommen sind Tagesreisen mit einer Dauer von weniger als 24 Std. Dauer, ohne Übernachtung und bis zu einem Preis von 500,00 €, sowie Geschäftsreisen. 

Neben der Insolvenzsicherung ist jeder Reiseveranstalter nach der neuen Regelung verpflichtet, dem Reisenden sämtliche vorvertraglichen Informationen einer Pauschalreise zur Verfügung zu stellen. Zur Erfüllung der gesetzlichen Informationspflicht sind neue Musterformblätter vorzuhalten, die auf die jeweilige Situation (Vermittlung/Veranstaltungstätigkeit etc.) angepasst und dem Reisenden vor Vertragsabschluss auszuhändigen sind. Wichtig ist dabei, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf die Übereinstimmung mit den neuen rechtlichen Vorgaben hin zu prüfen. 

Die eigenen Angebote sollten noch einmal dahingehend geprüft werden, ob die einzelne Kirchengemeinde nach neuem Recht als Pauschalreiseveranstalter, als Vermittler verbundener Reiseleistungen oder als Vermittler einer fremden Leistung (Einzelreiseleistung/Pauschalreise) auftreten muss. 

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die landeskirchliche Versicherungsstelle.